Trofeo Solo Dance 2017 International – Bologna/Italien

RSV Sportlerinnen erfolgreich bei italienischer Meisterschaft

Kurzfristig vom Deutschen Rollsport und Inlineverband nominiert, trafen die beiden Einbecker Solotänzerinnen Joana Bettenhausen und Annika Gielnik bei der italienischen Meisterschaft in Bologna auf internationale Konkurrenz. Bei der nationalen Meisterschaft des zweiten italienischen Verbandes „UISP“ dürfen neben heimischen Sportlern auch Läufer anderer Nationen an den Start gehen. So waren Läuferinnen aus Chile, Argentinien und Deutschland in den ungewöhnlich großen Teilnehmerfeldern vertreten. Beide Einbeckerinnen hatten an einem Tag sowohl die Pflichttänze bzw. den Pflichttanz und den Style Dance als auch den Kürtanz zu absolvieren.
In aller Frühe eröffnete Annika Gielnik in der Leistungsklasse Senioren Damen mit Startnummer eins im Argentinischen Tango den Wettbewerbstag. Nach einer gelungenen Präsentation wurde die Sportlerin hinter der Viertplatzierten der Weltmeisterschaften 2016, der Junioren Weltmeisterin des vergangenen Jahres und einer weiteren Italienerin auf Platz vier eingestuft. Wenig später folgte Joanas erster Pflichttanz in der Leistungsklasse der Cadetten Mädchen, Jahrgang 2002/2003. Sie meisterte den Tudor Waltz ausdrucksstark sowie mit sauber ausgeführten Kanten. Das rein italienische Wertungsgericht sah sie nach dieser Leistung auf Rang zwei, der eine erstklassige Platzierung in dem sehr großen Teilnehmerfeld von 35 Tänzerinnen darstellte.
In Annikas anschließendem Style Dance, in diesem Jahr ein Rock-Medley, wählte die RSVlerin zu Beginn der Saison neben dem vorgeschriebenen Midnight Blues einen Rock’n Roll. In ihrem Vortrag gelangen ihr die beiden Schrittsequenzen und der Blues fehlerfrei. Insbesondere durch den spritzigen Rock’n Roll-Part konnte Annika die Wertungsrichter überzeugen und schob sich auf Platz drei vor.
Im Wechsel mit den Senioren musste Joana ihren zweiten Pflichttanz, den Easy Paso zeigen. Auch hier bewies die 15-jährige Einbeckerin Nervenstärke. Hinter zwei sehr temperamentvollen Italienerinnen erlief sich Joana die dritthöchste Benotung. Damit verschaffte sie sich als Drittplatzierte eine sehr gute Ausgangsposition für den Kürtanz.
In diesen abschließenden Wettbewerbsteil starteten wieder die Senioren Damen. Als letzte Starterin ihrer Einlaufgruppe zeigte Annika ihre Kür zu der Ballade „I hate you, I love you“ der amerikanischen Sängerin GNash. Dieses Thema interpretierte sie gefühlvoll und zeigte die Elemente kantenrein. Mit einem hervorragenden Programm erlief sich Annika am Ende den vierten Platz in der Gesamtwertung.
Mit ihrer Interpretation des Themas „Quidam“ aus dem Cirque du Soleil beendete Joana in der folgenden Gruppe der Cadetten ihren ersten Wettbewerb der Saison. Sehr schwungvoll brachte die Sportlerin ihr Kürprogramm auf das Parkett. Von zwei Wertungsrichtern wurde Joana sogar auf Rang vier gesetzt, belegte schließlich im Endergebnis aber einen immer noch tollen fünften Platz in der großen und starken Gruppe.
Mit diesem ersten internationalen Auftritt legten Annika Gielnik und Joana Bettenhausen einen hervorragenden Saisonstart hin. Beide nahmen wertvolle Tipps der italienischen Tanztrainer mit und bekamen einen Eindruck von der diesjährigen italienischen Konkurrenz, gegen die sie sich bereits erfolgreich behaupten konnten.

8. Hans-Bauer-Pokal in Wolfburg

Einbecker Nachwuchsläufer beim Hans-Bauer-Pokal in Wolfsburg

Alle zwei Jahre richtet der TV Jahn Wolfsburg den Hans-Bauer-Pokal aus. Zu diesem reisen Läuferinnen und Läufer aus ganz Niedersachsen an, um ihr Können in den Disziplinen Kür, Solotanz, sowie Show und Formation unter Beweis zu stellen. Der RSV Einbeck war bei diesem Wettbewerb mit 15 Läuferinnen vertreten.
In der Gruppe der Minis sind die Grundelemente Pinguin, Hocke, Eiermalen und Schlusssprung gefordert. Svea Tabea Ebbighausen zeigte diese Elemente ordentlich und konnte in dem großen Teilnehmerfeld der Minis Gruppe 3 den 9. Platz erreichen. Lenja Nitschke erlief sich bei den Minis 2 Platz 12. In der nächsthöheren Leistungsklasse, den Anfängern, gingen viele Einbeckerinnen erfolgreich an den Start. In der Gruppe der Anfänger 3c konnte sich Marcelina Krafczyk bei ihrem zweiten Wettbewerbsstart über die Bronzemedaille freuen. Lucy Püllen überzeugte mit sauber ausgeführten Elementen und wurde 2. in der Gruppe der Anfänger 3b. Larissa Nitschke stand nach einer tollen Kür bei der Siegerehrung der Anfänger Mädchen 3a ganz oben auf dem Treppchen vor ihrer Vereinskameradin Frauke Krawietz auf Rang 7. Jana und Jette Bartols, sowie Caroline Biermann, die in diesem Jahr zu den Anfängern aufgestiegen waren, zeigten ihr Können in der Gruppe 2a. Jana erlief sich den „undankbaren“ 4. Platz vor Caroline auf Platz 8 und Jette auf Platz 13. Bei den Freiläufern starteten Josephine Schmidt in Gruppe 2 und Lenja Scholz in Gruppe 3. Josephine konnte ihre Trainingsleistung abrufen und erlief sich mit einem runden Programm den 2. Platz. Lenja lief die vorgegebenen Elemente gut und landete in einem starken Teilnehmerfeld auf Platz 10. Für Bonnie Busch war es der erste Start bei den Figurenläufern. Sie präsentierte sich gut und erreichte Rang 10. Anneke Riemenschneider zeigte bei den Nachwuchsklasse Damen nicht ihr volles Können und schloss den Wettbewerb als 4. ab. In der Leistungsschiene starteten Charlotte Thölke und Emma Drews bei den Schüler C Mädchen sowohl in der Kür, als auch im Solotanzen. In der Kür zeigten beide Läuferinnen schöne Programme mit sauberen Sprüngen und Pirouetten. Bei der Siegerehrung nahm Charlotte Gold und Emma Silber in Empfang. Im Solotanzen konnten sie ebenfalls durch ausdrucksstarke Tänze mit sauberen Spurenbildern bestechen und drehten die Medaillenplätze um, sodass hier Emma ganz oben auf dem Treppchen stand und Charlotte auf Rang 2. Betreut wurden die Einbecker Sportlerinnen von Pia Krüger und Nils Wolter.

Internationaler Deutschlandpokal Freiburg

Joana Bettenhausen gewinnt internationales Gold

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins gewann eine Sportlerin des RSV Einbeck bei einem internationalen Wettbewerb im Pflichtlaufen die Goldmedaille. Joana Bettenhausen überzeugte mit ihrer Leistung beim internationalen Deutschlandpokal in Freiburg das Wertungsgericht und siegte in der Gruppe der Cadetten Mädchen mit drei Punkten Vorsprung vor der Zweitplatzierten aus Italien.
Zum internationalen Deutschlandpokal nach Freiburg reisen jährlich die besten Läufer aus Italien, Spanien, Frankreich, Argentinien, Chile, den USA, Israel, der Schweiz, den Niederlanden, Kolumbien, Brasilien, Slowenien, Rumänien, Uruguay, Russland, Dänemark, Großbritannien und Deutschland, um sich in den Disziplinen Kür- und Pflichtlaufen mit der Konkurrenz zu messen.
Bereits zwei Tage vor Wettbewerbsbeginn reiste Joana Bettenhausen nach Freiburg, um das letzte Training mit dem gesamten deutschen Team unter der Leitung der Bundestrainerin zu absolvieren und sich an die Bodenbegebenheiten zu gewöhnen. Sowohl dieses letzte vorbereitende Training als auch das offizielle Wettkampftraining am darauffolgenden Tag, zu dem Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik nachgereist war, liefen für Joana erfolgreich und gaben der Einbeckerin ein positives Gefühl für den kommenden Wettkampftag. Sobald die Startreihenfolge ausgelost war, stand fest, dass Joana nach der starken Konkurrentin aus Italien den ersten Bogen laufen musste und somit für die Wertungsrichter im direkten Vergleich zu ihr stand. Joana ließ sich von der Situation jedoch keineswegs verunsichern. Die junge Sportlerin ging konzentriert und selbstbewusst auf die Bahn und konnte den ersten Bogen, einen rückwärts Doppeldreier, für sich entscheiden. Die zweite Pflichtfigur, ein Gegendreier, war in den heimischen Trainings nicht Joanas Paradebogen gewesen, lief aber seit der Vorbereitung in Freiburg sehr gut. Mit der Sicherheit, die sie in den letzten Trainings auf diesem Bogen bekommen hatte, erlief sie sich auch hier die höchste Wertung. In der darauffolgenden Schlinge wurde Joana mit Höchstnoten bis zu 7,7 belohnt und hielt somit den ersten Rang in der Gesamtwertung. Lediglich den letzten Bogen, eine Wende, konnte die Italienerin mit einer 3:2 Entscheidung der Wertungsrichter für sich entscheiden, was aber an der Gesamtplatzierung nichts mehr änderte. Somit stand fest, dass bei der Siegerehrung für Joana die deutsche Nationalhymne erklingen und sie ganz oben auf dem Podest stehen würde, um die Goldmedaille in Empfang zu nehmen.
Seit der Nominierung des Deutschen Rollsport- und Inlineverbandes Anfang Mai stand Joana wöchentlich in bis zu fünf Trainings für diesen Wettbewerb auf dem Pflichtbogen. Mit dem ersten Platz bei diesem bedeutenden Wettbewerb wurde sie für ihre harte und disziplinierte Trainingsarbeit belohnt.

Crystal Tulip Cup Moerkapelle Holland

Einbecker Solotänzerinnen erfolgreich in Holland

Bereits zum sechsten Mal fand am Wochenende über Himmelfahrt der Crystal Tulip Cup in Moerkapelle, in den Niederlanden statt. Bei diesem internationalen Tanzwettbewerb mit Teilnehmern aus den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Großbritannien und Italien vertraten Merle Werner, Julie Kretzschmar und Emma Drews den RSV Einbeck im deutschen Team.
Die Anreise fand für die Läuferinnen am Donnerstag statt. Im offiziellen Training konnten sie sich an den Boden und die Atmosphäre in der Wettbewerbshalle gewöhnen. Alle drei gingen mit einem guten Gefühl für den anstehenden Wettbewerb von der Bahn.
Am Freitag standen die Pflichttänze, sowie für Merle der Style Dance an. Emma Drews, für die es der erste Start beim Crystal Tulip Cup war, trat in der Leistungsklasse der Schüler C Mädchen an. Ihr erster Pflichttanz, ein anspruchsvoller Walzer, den sie in diesem Jahr zum ersten Mal zeigen musste, gelang ihr sauber und präzise. Auch im zweiten Pflichttanz, einem Tango, bestach die junge Läuferin durch ihre Technik. In einem sehr starken Teilnehmerfeld, in dem einige Konkurrentinnen bereits viel internationale Erfahrung vorweisen konnten und die Top 10 sehr eng beieinander lagen, erreichte Emma einen tollen achten Platz.
Julie Kretzschmar zeigte bei den Schüler B Mädchen in beiden Pflichttänzen, einem Tango und dem Denver Shuffle, sehr gute Leistungen. Mit viel Konzentration führte sie die Schritte technisch präzise aus. Verglichen mit den vorherigen Trainings konnte sie besonders an ihrem Ausdruck noch viel zulegen und überzeugte damit das Wertungsgericht. Beide Tänze konnte sie für sich entscheiden und lag so in der Gesamtwertung vorerst auf Rang eins.
Für Merle Werner war es der erste Wettbewerb der Saison. In ihrer Gruppe „Meisterklasse Damen“ war der Pflichttanz ein Tango. Bis auf zwei kleinere Patzer, die ihr allerdings unglücklicherweise an Schlüsselpunkten des Tanzes unterliefen, präsentierte sich Merle ausdrucksstark. Mit ihrer Leistung landete sie vorerst auf Rang zwei hinter der Favoritin aus den Niederlanden. Den Style Dance zu Musiken von Christina Aguilera lief Merle schwungvoll und sauber. Doch auch hier passierte ihr ganz zum Schluss ein Fehler und sie stürzte. Ein Abzug von 0,3 Punkten und die 3:2-Entscheidung der Wertungsrichter gegen sie bedeuteten den Erhalt des zweiten Platzes.
Am Sonntag startete Julie mit ihrer Charlie Chaplin – Kür, die sie, wie die Pflichttänze, sehr ordentlich präsentierte. Für die tolle Leistung wurde sie mit den Höchstnoten in ihrer Gruppe belohnt. Bedauerlicherweise waren letztendlich nicht die Noten, sondern die Einstufung der Platzierungen durch die Wertungsrichter entscheidend. Diese sahen Julie auf Rang zwei, hinter einer Konkurrentin aus den Niederlanden.
Den Abschluss bildete Merle mit ihrer Kür. Im Vergleich zum Vortag hatte sie mehr Glück und zeigte ein sicheres, toll präsentiertes Programm. Leider reichte die Wertung nicht, um an der Erstplatzierten vorbeizuziehen und so beendete Merle den Wettbewerb mit dem Gewinn der Silbermedaille.
Im Anschluss an die Wettbewerbe fand eine Gala für alle Teilnehmer statt, die einen schönen Abschluss für die Veranstaltung bildete.

7 Türme Pokal 2017 Lübeck

Platz Eins für Annika Gielnik in Lübeck

Als einzige Läuferin vom RSV Einbeck startete Annika Gielnik kürzlich beim 7-Türme-Pokal in Lübeck. In der Gruppe der Meisterklasse Damen Solotanz stellte die Sportlerin an zwei Tagen ihr Können unter Beweis.
Am Samstag stand für Annika der Pflichttanz sowie der Style Dance auf dem Programm. In der für sie bisher unbekannten Halle konnte die Sportlerin die Bodenbegebenheiten das erste Mal im Einlaufen testen. Aus diesem ging Annika aufgrund des stumpfen und zugleich glatten PVC-Bodens mit einem etwas unsicheren Gefühl hervor. Dennoch lief sie den Pflichttanz, einen Tango, schwungvoll und sauber und wurde mit einer Wertung bis zu 8,6 belohnt. Den folgenden Style Dance, ein Rock Medley zu der Musik von Etta James and the Baseballs, zeigte Annika etwas verhalten und musste aufgrund der ungünstigen Bodenverhältnisse zwei Wackler in Kauf nehmen. Die Wertungsrichter bewerteten die Leistung mit Noten um die 8,5, was für sie vorerst die Führung vor den beiden Konkurrentinnen aus Bremen und Kiel in der Gesamtwertung bedeutete.
Mit dieser Ausgangsposition startete Annika am Sonntag in die Kür. Zu dem Lied „I hate you, i love you“ von GNash in einer Klavierversion zeigte sie ein gefühlvolles Programm. Eine Wertung mit Noten zwischen 8,7 und 8,9 waren der Lohn für diese gute Leistung. Bei der Siegerehrung konnte Annika die Goldmedaille in Empfang nehmen.
Für den ersten Wettbewerb der Saison und in Vorbereitung auf den anstehenden internationalen Tanzwettbewerb in Bologna, sowie die nationalen Meisterschaften zeigte sich Annika mit ihrer Leistung zufrieden. Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik konnte sie aufgrund von heimischen Trainingsmaßnahmen nicht begleiten. Stellvertretend wurde Annika von der Lübecker Trainerin Micaela Steen betreut.

7-Türme-Pokal 2017 – Ergebnisse-1