Einbeckerinnen bei Breitensportwettbewerb in Hannover

Am 15. und 16. Juni richtete der Eis- und Rollsport-Club Hannover den Welfenpokal aus. Gemeinsam mit Trainerin Marie-Jo Bode waren auch neun Läuferinnen des RSV Einbeck mit dabei.

Im Wettbewerb Anfänger Mädchen (Gr. 3b) überzeugte Lisbeth Loki Meyer mit einer rundum gelungenen Kür und belegte damit den 2. Platz. Janne Manegold konnte ebenfalls ihre Trainingsleistung abrufen und erreichte mit einer schönen ganzen Umdrehung den 5. Platz bei den Freiläufern Mädchen (Gr. 2b). Ebenfalls bei den Freiläufern Mädchen, aber in einer anderen Altersgruppe (Gr. 3a), startete Lana Sophie Herbst, der der Salchow besonders gut gelang. Sie erzielte Platz 9. Daria Müller und Vega Hernandez Zaballos zeigten beide gute Pirouetten, mit denen sie in der Kategorie Freiläufer Mädchen (Gr. 3d) auf Platz 5 und 6 eingestuft wurden. Im Wettbewerb Figurenläufer Mädchen (Gr. 2) überzeugte Merle Krawietz mit sauberen Sprüngen und einer schwungvollen Kür, wodurch sie die Silbermedaille gewinnen konnte. Lea-Sophie Niwek und Darya Ekhardt starteten bei den Figurenläufer Mädchen (Gr. 3a). Mit gelungenen Sprüngen erzielten sie Platz 12 und 14 in einer großen Wettbewerbsgruppe. Bei den Figurenläufern Mädchen (Gr. 3c) zeigte Sofie Henne trotz Orientierungsschwierigkeiten eine ordentliche Kür und belegte einen guten 5. Platz.

Niedersächsische Landesmeisterschaften

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Internationale Rollsporttage mit Einbecker Beteiligung

Im Olympia-Eissport-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen finden jährlich die Internationalen Rollsporttage statt. Auch einige Läuferinnen des RSV Einbeck nutzten das Pfingstwochenende, um sich sportlich weiterzubilden. Julie Kretzschmar, Emma Drews, Frauke Krawietz, Helena Fialka, Merle Krawietz, Janne Manegold und Lana Sophie Herbst bekamen durch viele kurze Trainingseinheiten neue Impulse von einem großen internationalen Trainerteam. Neben dem Disziplintraining im Solotanzen oder Kürlaufen stand auch Ballett-, Athletik- und Beweglichkeitstraining auf dem Trainingsplan. Traditionell fand im Rahmen der Internationalen Rollsporttage auch eine Rollkunstlauf-Gala statt. Neben den deutschen Spitzensportlerinnen und -sportlern nahmen daran auch die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer teil und präsentierten dem Publikum eine gelungene Vorstellung. Den Einbecker Läuferinnen bereitete dies viel Spaß. Sie konnten durch die Teilnahme am Lehrgang Kontakt zu anderen Rollkunstläuferinnen knüpfen, im Vergleich ihren Trainingsstand besser einschätzen und durch das große Trainerteam neue Ansätze mit in das heimische Training nehmen.

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Emma bei Crystal Tulip Cup

Anfang Mai fand im niederländischen Moerkapelle der Crystal Tulip Cup statt, ein internationaler Wettbewerb im Solo- und Rolltanzen. Emma Drews wurde vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband zur Teilnahme in der Kategorie Junioren Solotanzen nominiert. Den ersten Wettbewerbsteil bildete der Styledance. Emma  startete als Sechste in einem großen Teilnehmerfeld mit Läuferinnen aus den Niederlanden, Großbritannien, Belgien und Deutschland. Durch gesundheitliche Einschränkungen konnte Emma im Styledance nicht ihre gewohnten Trainingsleistungen abrufen. Dennoch belegte sie vorerst Platz sieben. Die Kür gelang Emma deutlich besser. Durch die höhere Wertung in den Programmkomponenten, z. B. läuferische Fähigkeiten, Präsentation und Choreografie, konnte Emma noch eine Läuferin aus Belgien hinter sich lassen und verbesserte sich durch die starke Kür auf Platz sechs. Platz eins bis vier gewannen Läuferinnen aus den Niederlanden, dicht gefolgt von einer Läuferin aus Wolfsburg und Emma. Das deutsche Team wurde begleitet von Trainer Mario Lago.

EM-Gold für Dream Team

Am Abend des 7. Mai starteten die Läuferinnen der Rollkunstlaufformation Dream Team ihre Reise ins italienische Reggio Emilia zur diesjährigen Europameisterschaft im Show- und Formationslaufen. Am Mittwoch stand nach einem gemeinsamen Essen bereits das erste Training vor Ort an. Es bot den Läuferinnen die Möglichkeit, sich auf die Gegebenheiten vor Ort und die finale Mannschaftsaufstellung sowie die Wettbewerbsatmosphäre einzustellen. Am Donnerstag folgten zwei weitere Trainings. Die kurzen Trainingseinheiten vor Ort unterschieden sich sehr von den heimischen Trainings. Alle Läuferinnen waren fokussiert auf den unmittelbar bevorstehenden Wettbewerb, der Schwerpunkt des Trainings lag auf Programmdurchläufen und dem Abrufen der bereits im Heimtraining gezeigten Leistungen. Mittels Videoanalysen wurde an kleinen Unstimmigkeiten in der Synchronität und an der Ausrichtung einzelner Linien gearbeitet und die Ausdrucksstärke finalisiert. Es war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar. Am Donnerstag fand zudem eine Eröffnungsfeier statt. Gerade für die Läuferinnen, die erstmals bei einer internationalen Meisterschaft dabei waren, bot diese eine gute Orientierung, die Stimmung und Atmosphäre in der großen Wettbewerbshalle einzuschätzen. Nach einem weiteren Training schloss sich am Freitag auch das offizielle Training in dieser Wettbewerbshalle an, bei dem die Läuferinnen sich mit den Bodenverhältnissen vertraut machen konnten. Das Dream Team ist mit der Zielsetzung in den Wettbewerb gegangen, einen Platz auf dem Treppchen zu erreichen. Neben dem Dream Team mit Läuferinnen aus verschiedenen, überwiegend niedersächsischen, Vereinen, waren auch zwei weitere Formationen aus Deutschland dabei. Das „Magic Team“ aus Nordrhein-Westfalen sowie die „Black Ravens“ aus Württemberg. Zudem bestand die Konkurrenz aus drei in der Vergangenheit dominierenden italienischen Formationen sowie erstmals seit langer Zeit aus zwei Mannschaften aus Frankreich und einem Team aus Dänemark.

Das Dream Team ging am Samstagnachmittag mit der Startnummer acht von neun an den Start. Zuvor hatte die italienische Formation aus Monza schon einen gelungenen Lauf vorgelegt. Das Dream Team konnte seine gesteigerte Leistung aus dem Training auch im Wettbewerb zeigen. Den Läuferinnen gelang ein sauberer, ausdrucksstarker Durchlauf, der lediglich von einem Sturz außerhalb eines Pflichtelements getrübt wurde. In sieben von acht Elementen erreichte das Dream Team die höchstmögliche Schwierigkeit. Besonders das Linienelement überzeugte das Wertungsgericht in seiner Gestaltung und Exaktheit. Nach dem Lauf freuten sich die Läuferinnen sehr über ihren gelungenen Lauf und noch mehr als die vorübergehende Platzierung, Rang 1, erschien. Das Dream Team hatte zu diesem Zeitpunkt also mindestens die Silbermedaille sicher. Als Startnummer neun folgte noch eine starke Formation aus Bologna. Sowohl die Läuferinnen als auch die mitgereisten Familien vor Ort und die Zuschauer vor dem Livestream verfolgten den Lauf angespannt. Die Elemente gelangen auch den Italienerinnen gut, jedoch hatten auch diese einen Sturz zu verzeichnen. Da er in einem Pflichtelement geschah, gab es nicht nur Punktabzug für den Sturz, sondern auch für die unsaubere Ausführung des Elementes. Am Ende war es denkbar knapp. Das Dream Team hatte 78,38 Punkte erhalten, Precision Skate Bologna nur 78,37 Punkte. Somit konnte das Dream Team den 1. Platz halten und wurde Europameister 2024. Das Dream Team erhielt von allen teilnehmenden Formationen die beste Bewertung in den läuferischen Fähigkeiten und in den Übergängen zwischen den einzelnen Elementen. Mit dem Sieg hatten weder Läuferinnen noch Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik gerechnet. Von Überwältigung, Freude und Stolz waren alle Gefühle mit dabei. Nach der Siegerehrung feierten die Läuferinnen ihrem Triumpf bei der Abschlussfeier noch mit den anderen deutschen Teams, die den Wettbewerb auf Platz 5 und 6 beendeten und damit ebenfalls sehr zufrieden waren, und den mitgereisten Familien, bevor sie am Samstagabend die Heimreise antraten.

Für den RSV Einbeck waren dabei: Bonnie Busch, Emma Drews, Helena Fialka, Frauke Krawietz, Julie Kretzschmar, Kimberley Mohns, Larissa Nitschke, Anneke Riemenschneider und Saskia Thölke sowie Trainerin Annette Ziegenhagen-Gielnik.