Drei-Türme-Pokal in Einbeck

Alle zwei Jahre richtet der RSV Einbeck den traditionsreichen Drei-Türme-Pokal in Einbeck aus. Auch in diesem Jahr erfreute sich der Breitensport-Wettbewerb außerordentlicher Beliebtheit: Rund 260 Läuferinnen und Läufer aus ganz Niedersachsen reisten am zweiten Septemberwochenende an. Der Verein selbst stellte eine große Mannschaft, in der viele Nachwuchstalente ihren allerersten Wettkampf überhaupt bestritten.

Bei den allerjüngsten Starterinnen in der Kategorie Minis Gr. 1 erreichte die erst 4-jährige Mieke Eliana Klie einen sehr guten 6. Platz, nur hauchdünn hinter Platz vier und fünf. Ebenfalls ihren ersten Start absolvierte die 6-jährige Alina Ziller, die sich souverän den 3. Platz und damit die Bronzemedaille erlief. In der Anfängergruppe Gr. 2 gelang Paulina Dissl die Höchstschwierigkeit in den Elementen, sodass sie sich über den 2. Platz freuen durfte. Hermine van Waveren belegte in dieser Gruppe bei ihrem ersten Start  überhaupt einen zufriedenstellenden 11. Platz. In der Anfängergruppe Gr. 3 sicherte sich Pauline Kramer durch eine fehlerfreie und schwungvolle Kür den 1. Platz auf dem Siegerpodest. Daria Stepanovska folgte ihr mit sauber ausgefeilten Elementen auf dem 2. Platz, während Nadia Czaban Rang 4 belegte. Ebenfalls deutlich verbessert präsentierten Emmie Blijdorp und Viktoria Ilsemann ihre Kürprogramme und belegten die Plätze 5 und 7. Die beiden Neulinge Isabell Körner und Emine Sass beendeten ihren Wettbewerb auf den Rängen 15 und 16 und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. 

Bei den Freiläufern konnte Jonas Quick sich durch gute Sprungelemente gegen die Konkurrenz durchsetzen und die Goldmedaille auf Platz 1 in Empfang nehmen. Mariia Potomkina zeigte sich zum letzten Wettbewerb stark verbessert und belegte Platz zwei. Auch Freda bewies wieder einmal ihren Kampfgeist: Sie präsentierte alle Sprungelemente und stand auch in den Pirouetten sicher, was mit Platz drei in einem starken Teilnehmerfeld belohnt wurde. Surie Müller lief ihre Kür schwungvoll und überzeugte durch ihre läuferischen Fähigkeiten auf Platz 5. Yvangelina Potomkina versuchte sich an den schwierigsten Elementen dieser Leistungsklasse; auch wenn manches noch nicht ganz sauber gelang, wurde ihr Mut mit dem 8. Platz belohnt. Malia Drinkmann hatte diesmal etwas Pech: Die vorgeschriebenen Elemente gelangen nicht wie erhofft, und ein unglücklicher Sturz brachte sie aus dem Konzept. Trotz der anfänglichen Enttäuschung über Platz 18 nimmt sie diese Erfahrung als Ansporn für den nächsten Wettbewerb mit.

In der Figurenläufergruppe 3 erfüllte sich Lea-Sophie Niwek einen Traum: Durch eine schwungvolle, saubere Kür landete sie trotz eines leichten Punktabzugs für ein zusätzliches Element mit Platz drei zum ersten Mal in dieser Leistungsklasse auf dem Siegerpodest. Lisbeth Loki Meyer und Lana Sophie Herbst, die in diesem Jahr erstmals in dieser Leistungsklasse an den Start gingen, zeigten solide Leistungen bei den Sprungelementen. Durch ihre läuferischen Fähigkeiten sicherten sie sich die Plätze 6 und 7. Bei Janne Manegold wollte es in diesem Wettbewerb nicht optimal laufen; durch viele kleine Unsicherheiten wurde sie trotz ihres ausdrucksvollen Programmes auf Rang 13 eingestuft.

Merle Krawietz musste sich in der Kunstläuferklasse einem sehr starken Teilnehmerfeld stellen. Ihr Lauf bestach durch Temperament und hohe Schwierigkeiten. Am Ende belegte sie Rang 4, zeigte jedoch großes Potenzial für die nächsthöhere Klasse im kommenden Jahr. In der zweithöchsten Leistungsklasse ging Helena Fialka an den Start, die sich nach den Landesmeisterschaften einen guten Jahresabschluss vorgenommen hatte. Obwohl sie im sprungtechnischen Bereich nicht alle Schwierigkeiten ausreizte, überzeugte sie die Wertungsrichter durch sehr gelungene Pirouetten und eine gute Musikinterpretation, was ihr mit einer hohen B-Note einen guten 4. Platz einbrachte.

Durch all diese guten Platzierungen konnte der RSV Einbeck den 6. Platz in der Vereinswertung erreichen. Über den Wanderpokal freute sich der SC Hameln-Hilligsfeld.